Hausarztpraxis Andreas M. Ploch Facharzt für Allgemeinmedizin Velaskostr. 2, 85622 Feldkirchen
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Kegelschnecken

 

Kegelschnecken kommen in tropischen und subtropischen Meeren vor, wo man ihre leeren Gehäuse oft am Strand finden kann. Im flachen Wasser liegende Schneckenhäuser sind jedoch meistens noch von Schnecken bewohnt. Diese Schneckenfamilie ist stets sehr schön gemustert und besitzt ein kegel- bzw. konusförmigen Haus.

 

Kegelschnecken besitzen einen kleinen aber hochgefährlichen Giftpfeil, den sie über einen ausstreckbaren und sehr beweglichen Rüssel in die Haut desjenigen abschießen können, der sie berührt oder in der Hand hält. Obwohl der Giftpfeil üblicherweise für die Jagd auf Weichtiere und Fische eingesetzt wird, können einige Arten beim Menschen lebensbedrohliche Symptome verursachen.

 

Symptome der Kegelschneckenvergiftung:

Das Gift der Kegelschnecken kann bereits nach Minuten oft aber auch erst nach Stunden zu Lähmungserscheinungen führen, die sich sogar bis zur Atemlähmung steigern kann. Schmerzen treten beim Einstich des Giftpfeiles und auch nachfolgend im Allgemeinen nicht auf, so dass der Patient die Vergiftung nicht unmittelbar bemerken muss.

 

Erste-Hilfe-Maßnahmen:

Die Maßnahmen richten sich ausschließlich nach den auftretenden Symptomen:

Bei regionalen Lähmungen gibt es keine sinnvollen Maßnahmen.

Bei Atemstillstand durch Atemlähmung muss der Patient künstlich beatmet werden.

Nach einem Kontakt mit dem Gift einer Kegelschnecke muss in jedem Fall umgehend ärztliche Hilfe aufgesucht werden.

 

Vorbeugung gegen Vergiftung:

Im Wasser liegende Kegelschneckengehäuse dürfen nicht aufgehoben werden. Auch scheinbar leere Gehäuse können noch bewohnt sein. Sogar am Strand gefundene Schnecken können noch leben.

 

 

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© Hausarztpraxis Ploch in Feldkirchen, November 2020